Hier finden Sie die geschichtliche Entwicklung der Broicher-Siedlung. Gehen Sie mit uns auf Zeitreise und stöbern Sie in Ereignissen vergangener Tage.

  • 1934: Spatenstich der Siedlung durch den damaligen Reichsarbeitsminister Robert Ley. Die heute Broicher Siedlung trug in dieser Zeit den Namen: Ley-Siedlung und war für die Unterbringung der lokalen Bergmannsfamilien gedacht.
  • 1935: Der deutsche Siedlerbund übernahm den organisatorischen Aufbau einer Siedlergemeinschaft und gab seinen Mitgliedern mit seiner monatlich erscheinenden Zeitschrift, Ratschläge über das Siedlungswesen und den Gartenbau. Die Siedlergemeinschaft sollte den Zusammenhalt stärken, örtliche Projekte planen und ausführen.  
  • 12. Juni 1938: feierliche Übergabe der sogenannten Reichsheimstätten an die Siedler. Diese Übergabe zeugte von NS-Propaganda.
  • 1940: neuer Bauabschnitt im Bereich der heutigen Schloss- und Grabenstraße wurde hinzugefügt. Der Bau einer Schule wurde ebenfalls begonnen, blieb jedoch aufgrund des Krieges nur eine Baustelle. Der Bau einer eigenen Kirche, blieb nur eine theoretische Überlegeung, da die nationalsozialistische Ideologie diesen Bau nicht duldete.
  • 1943: durch den erhöhten Kohlebedarf für die Waffenschmieden, verzichtete man zunächst darauf, die Bergleute, die in der Ley-Siedlung wohnten zur Front einzuberufen. Dies wurde jedoch im Jahr 1943 durch die NS-Führung für notwendig befunden und die Kohleproduktion wurde eingestellt.
  • 1946: Die Ley-Siedlung wurde zu Broichweiden IV und viel unter die damlig noch selbstständige Gemeinde Broichweiden (Umgangssprachlich aber schon Broicher-Siedlung genannt)
  • 1948: Gründung der 1. KG Rote Funken Garde
  • 1949: Gründung des Sportvereins Grün-Weiß, heute SV Grün-Weiß Broicher Siedlung 1949 e.V.
  • 1945 – ca. 1955: Die Aufgaben der Siedlergemeinschaft stellten in dieser Zeit besonders eine aktive Nachbarschaftshilfe da. Die Stärkung der Gemeinschaft und die gegenseitige Hilfe standen im Mittelpunkt in den Jahren des Wiederaufbaus.
  • 1950er: Die Aufgaben der Siedlergemeinschaft bezogen sich in der Zeit auf die Verbesserung der Lebensqualität, z.B. durch Ausbau und Ausbesserung der Straßen, die Unterstützung bei der Schädlingsbekämpfung im Gartenbau, der Beratung der Eigentümer bei Testaments- und Überschreibungsfragen sowie die Planung und Ausführung eines jährlichen „Erntedankfestes“, dem heutigen „Siedler und Bürgerfest“.
  • 24. Juni 1953: Spatenstich zum Kirchenbau
  • 1955: Einweihung der Kirche zum Barbarafest
  • 1958: Gründung der Frauen- und Müttergemeinschaft sowie des Männerwerkes
  • 18. November 1961: die Kirchenorgel wurde fertiggestellt
  • 02. Januar 1962: Eröffnung des kath. Kindergartens St. Barbara
  • 1970er: neuer Bauabschnitt im nordwestlichen Bereich der Siedlung. (heutige „neue Siedlung“)
  • 1970: Gründung des Spielmannszug Broicher Siedlung 1970 e.V.
  • 01. Januar 1972: Eingemeindung der Siedlung nach Alsdorf
  • 1975: Gründung des Trommler und Pfeiferkorps 1975 Broicher Siedlung
  • 1977: Gründung der Schülerturngemeinschaft und des Tae-Kwon-Do-Club Broicher Siedlung

 

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